Depressionen - Einführung zum Blog-Thema

Depressionen beeinflussen das Leben vieler Menschen. Sie sind eine Krankheit, über die noch immer viel zu selten gesprochen und die noch immer viel zu oft stigmatisiert wird. Einzig und allein über eine Sache bin ich wirklich froh: Ich habe durch sie tolle Menschen kennenlernen dürfen, die heute Teil meines Lebens geworden sind.

Warum ein Blog?

Es gibt mehrere Gründe, warum ich mich entschieden habe, hierüber zu bloggen.

Zunächst einmal möchte ich betonen, dass depressiv zu sein nicht einzig und allein bedeutet, traurig zu sein. Ich bin nicht permanent traurig. Traurigkeit gehört sicherlich zu den Gefühlen, die bei mir vordergründig sind. Und sie ist sicherlich auch ein Symptom der Depression. Doch - und das ist mir wirklich wichtig - handelt es sich hierbei um eine Krankheit! Und diese setzt sich aus mehreren Symptomen zusammen.

Ich möchte hier keine Definition oder wissenschaftliche Erklärung liefern, dazu gibt es genügend im Internet oder in Fachbüchern zu finden. Vielmehr möchte ich darüber schreiben, wie man mit Depressionen leben kann. Wie sich ein Leben mit ihnen anfühlt und dass sich nicht alles darum dreht, traurig zu sein. Ich möchte Betroffenen ein Forum geben, mich mit ihnen austauschen und feststellen, dass wir nicht alleine sind. Und ich möchte Interessierten einen Einblick geben, womit viele Betroffene sich den ganzen Tag so herumschlagen.
Zudem kann ich jeden, der verzweifelt ist, dazu ermutigen, sich Hilfe zu holen. Sei es bei Vertrauenspersonen, Betroffenen oder bei Ärzten - es gibt immer jemanden, der helfen kann!

Ein Blog als Selbsttherapie, Austauschplattform und Hilfestellung für Betroffene und Interessierte.

Das Schreiben ist für mich auf der einen Seite eine Art Selbsttherapie, da ich meine Gedanken sortieren und formulieren muss und sie so weniger wirr durch meinen Kopf schwirren. Zudem schreibe ich nicht nur für mich, sondern öffentlich - ich hoffe, dass das etwas Positives mit meinem Selbstwertgefühl macht, da ich etwas geschafft habe, was ich mir sichtbar vor Augen führen kann und für das ich eventuell sogar auch positive Resonanz bekommen könnte.
Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass die Depression und ihre Ausmaße zwar schon vermehrt in die Köpfe der Menschen gerückt ist, jedoch immer noch ein vorrangiges Unverständnis herrscht, wenn es um das Ausmaß der Beeinträchtigung im Lebensalltag, die Auswirkung auf die Lebensqualität oder sogar die Beeinflussung der Lebensfähigkeit durch die Erkrankung geht. Depressionen sind ernstzunehmen und können im schlimmsten Fall tödlich enden! Und das sollte kein tabuisiertes Thema, sondern so präsent wie möglich sein.

Ich wünsche mir deshalb eine gesellschaftliche Akzeptanz, die die Depression mit anderen schweren Erkrankungen auf eine Stufe stellt und sie als das sieht, was sie ist: Eine psychische Krankheit, die jeden von uns treffen kann.

Kommentare:

  1. Die Ursache hinter der Ursache ist sehr oft eine Belastung mit Schwermetallen.
    Daraus resultieren dann angebliche psychosomatische Krankheitsbilder ,psychische Probleme wie
    Depressionen und körperliche Symptome jeglicher Art ,ich habe es selbst durch.
    Nach der Ausleitung verschwanden komischer Weise alle meiner Symptome nach und nach.
    Aber diese Ursachen hinterfragt kein Arzt, im Sinne der Pharmaindustrie werden die Symptome
    behandelt und der Körper noch weiter geschädigt..
    Am besten eigenen sich Chlorella - Algen für die Ausleitung von Schwermetallen.
    Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dieser Bio-Chlorella –Alge gemacht , gibt’s nur bei AMAZON:
    https://www.amazon.de/Bio-Chlorella-pyrenoidosa-Tabletten-zertifiziert/dp/B00I0U9Z94/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=dafsgrg-21&linkCode=w00&linkId=8be1662cde81ca61854cbf7bd84681cd&creativeASIN=B00I0U9Z94
    Einfach ausprobieren ,die allermeisten Leute wissen nichts von diesem Problem , Sie werden sich wundern,welche Dinge sich plötzlich in Luft auflösen. Mein Blutdruck ist seither bei 125 : 75 , so ganz nebenbei.

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  2. Danke das Du uns an deinen Problemen teilhaben lässt. Depressionen werden bei den meisten nicht als Krankheit wahrgenommen. Das ist ein Problem. Auch weil die wenigsten Wissen, wie man damit umgeht. Man hat ja nicht jeden Tag düstere Gedanken....doch kommen die Schübe, wird es für einen selbst und seine "Mitmenschen" nicht angenehm.

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    1. Hallo Martin,

      vielen Dank für dein Feedback! Leider gibt es hinsichtlich psychischer Erkrankungen noch immer viele Vorurteile und falsche Vorstellungen. Aber es ist auch immer wieder schön zu sehen, wie viele Menschen sich dem dann doch entgegenstellen und die Depression als das begreifen, was sie ist. Hoffen wir mal, dass es sich weiterhin in diese Richtung entwickeln wird.

      Lieben Gruß
      Madeline

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  3. Hallo Madeline

    toller Blog, den du dir hier erstellt hast. Ich leide seit geraumer Zeit an Depressionen und bin nun auf dem besten Weg da raus. Mir gefallen deine Beiträge sehr und ich möchte dich gerne loben für die positive Sichtweise, die du zu gewissen Dingen hast. Ich habe auch angefangen eine Website über die Themen Angst, Stress und Depressionen zu schreiben. Es ist mehr eine informative Webseite, die Betroffenen der Krankheit hilft, sich bewusst zu werden, wie sie handeln sollten.

    Falls du dich oder Besucher deines blogs schlau machen wollen: https://stressed-out.jimdo.com/informationen/depressionen/

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    1. Hallo Maurice,

      entschuldige die späte Antwort, ich habe deinen Kommentar gar nicht mitbekommen. Vielen Dank für das Lob - freut mich sehr, dass dir der Blog gefällt.
      Ich werde mir nachher, wenn ich zu Hause bin und Zeit habe, gerne deine Webseite anschauen und dir sicher auch einen Kommentar da lassen ;-)

      Alles Gute auf deinem weiteren Weg gegen die Krankheit und viele Grüße
      Madeline

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  5. Hallo Madeline,

    durch Zufall bin ich gerade auf deinen Blog gestoßen und siehe da: Wir benutzen für den ersten Artikel das selbe Bild. Und ich bin auch der Meinung, eine Depression zu durchleben, ist echt tougher Shit!
    Vielleicht meldest du dich mal, oder besuchst meinen noch in den Kinderstuben steckenden Blog winterwende.de. Ich würde mich riesig freuen!
    LG aus dem Ruhrgebiet, Svenja

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    1. Liebe Svenja,

      danke für deinen Kommentar! Schön, dass es immer mehr Menschen zu geben scheint, die bereit sind, über ihre Erfahrungen im Umgang mit der Erkrankung zu berichten :-)
      Ich werde mir nachher, wenn ich ein bisschen mehr Zeit habe, gerne deinen Blog anschauen und lasse dir sicher auch einen Kommentar da!

      Alles Liebe
      Madeline

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  6. Hallo Madeline, danke für diesen Blog. Ich bin z.Zt in der TK und war vorher stationär in der Klinik. Meine Familie tut sich schwer mit diesem Thema aber wenn sie das hier lesen werden sie mich hoffentlich besser verstehen anstatt zu sagen, "na nu werde mal schnell wieder gesund", nur weil ich am WE gut drauf war. LG Heike

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